Zum Dreikönigstreffen

Trotz Sparkurs: FDP leistet sich Staatsoper

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Im Opernhaus in Stuttgart ist die Miete teuer. Trotzdem will die FDP ihr Dreikönigstreffen aus Tradition dort abhalten.

Stuttgart - Die FDP muss nach der verlorenen Wahl kräftig sparen. Dennoch leisten sich die Liberalen die teure Miete für ihr Dreikönigstreffen in der Stuttgarter Staatsoper.

Tradition trotz klammer Kassen: Das Dreikönigstreffen der FDP Anfang Januar in Stuttgart ist gesichert. Landesgeschäftsführer Sebastian Haag sagte am Freitag, die FDP werde die von der Staatsoper verlangten 30 000 Euro schweren Herzens aufbringen. Bislang kamen die Liberalen mit einer Miete von 10 000 Euro günstiger davon. Das Haus argumentierte, Opern- und Ballettvorstellungen brächten bis zu 60 000 Euro Einnahmen. Seit 1946 ist die FDP an Dreikönig dort fast ununterbrochen zu Gast gewesen. Das Treffen gilt als „Hochamt“ der FDP und verschafft ihr viel Aufmerksamkeit. Weil die Partei nicht mehr im Bundestag ist, muss sie sparen. So wurde der Dreikönigsball erst einmal auf Eis gelegt.

dpa

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