Rückstand auf Union nicht verringert

Kein Steinbrück-Effekt für SPD

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Auch nach der Nominierung von Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat hat die SPD ihren Rückstand auf die Union nach einer Umfrage nicht verringern können.

Berlin - Auch nach der Nominierung von Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat hat die SPD ihren Rückstand auf die Union nach einer Umfrage nicht verringern können.

Im ARD-„Deutschlandtrend“, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, legten CDU und CSU zwei Prozentpunkte zu und erreichten bei der Sonntagsfrage mit 39 Prozent den besten Wert seit März 2008. Für die SPD würden dagegen nur 31 Prozent stimmen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist nur ein Prozentpunkt mehr als im Vormonat.

Peer Steinbrück: Klare Kante und loses Mundwerk

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Im direkten Vergleich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) konnte sich der frühere Finanzminister Steinbrück nur leicht verbessern. 49 Prozent würden sich bei einer Direktwahl für Merkel als Regierungschefin entscheiden (minus 1 im Vergleich zur Vorwoche), 38 Prozent würden Steinbrück wählen (plus 2).

Auf der Beliebtheitsskala der deutschen Spitzenpolitiker bleibt Merkel unangefochten auf Platz eins. 67 Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit zufrieden (plus 6 im Vergleich zum Vormonat). Dahinter folgen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 64 Prozent Zustimmung (plus 4) und Steinbrück mit 59 Prozent (plus 9).

Die Piratenpartei rutschte in der Umfrage unter die Fünf-Prozent-Marke und kommt nur noch auf vier Prozent (minus 2). Die FDP wäre der Umfrage zufolge ebenfalls nicht im nächsten Bundestag vertreten. Sie bleibt bei vier Prozent. Die Grünen liegen bei elf Prozent (minus 2), die Linke legte einen Punkt auf sieben Prozent zu.

Eine Mehrheit von 58 Prozent sprach sich für einen Regierungswechsel aus. Jeweils 49 Prozent fanden, dass eine große Koalition aus Union und SPD und eine rot-grüne Koalition „gut für Deutschland“ wären. Nur 36 Prozent sagten das über die regierende schwarz-gelbe Koalition.

Für die Umfrage wurden in der ersten Wochenhälfte 1001 Wahlberechtigte befragt, bei der Sonntagsfrage waren es 1501.

dpa

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