Umfrage: Mehrheit der Dresdner sieht Pegida als Problem

+
Anhänger des islamkritischen Pegida-Bündnisses nach einer Kundgebung in Dresden. Foto: Arno Burgi

Dresden (dpa) - Die große Mehrheit der Dresdner hält die islamkritische Pegida-Bewegung für imageschädlich. Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern" bezeichneten 71 Prozent der Befragten Pegida als größtes Problem ihrer Stadt.

Damit lag die Pegida weit vor Verkehrsproblemen (16 Prozent) und Schwierigkeiten mit der lokalen Politik (13).

Der in Dresden geborene Lyriker Durs Grünbein empfindet es aber als logisch, dass sich die islamkritische Bewegung gerade dort gebildet hat. "Seit der Schulzeit war mir die Denkweise dieser Starrköpfigen, von der Geschichte Frustrierten, geografisch in die Ecke Gestellten immer wieder begegnet", schrieb der Büchnerpreisträger in einem Beitrag für die "Zeit". Er kenne den "Drang der Eingeborenen, Mehrheiten zu bilden und die Abweichler niederzubrüllen".

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

München - 2017 steht in Deutschland eine Bundestagswahl an. Seit heute steht das Datum fest, an wann die deutschen Bürger den neuen Bundestag wählen.
Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

Kommentare