Umfrage: Union legt trotz Wulff-Affäre zu

Berlin - Ungeachtet des Wirbels um Bundespräsident Christian Wulff haben Union und Kanzlerin Angela Merkel laut ZDF-Politbarometer in der Wählergunst deutlich zugelegt.

Ihr Koalitionspartner FDP kommt dagegen nicht aus der Krise. 50 Prozent meinen sogar, dass die Partei nicht mehr gebraucht wird, 43 Prozent halten sie weiterhin für notwendig. 63 Prozent glauben nicht, dass die Freidemokraten von Parteichef Philipp Rösler gut geführt werden.

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Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten CDU/CSU nach der am Freitag veröffentlichten Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Vergleich zu Dezember um zwei Prozentpunkte auf 36 Prozent zulegen. Die FDP bliebe bei 4 Prozent und könnte damit nicht wieder in den Bundestag einziehen.

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

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Keine Veränderungen gibt es demnach auch bei der SPD (31 Prozent), der Linken (6 Prozent) und der Piratenpartei (4 Prozent). Die Grünen würden allerdings zwei Punkte einbüßen und kämen auf 15 Prozent. Rot-Grün hätte aber weiterhin eine knappe Mehrheit.

Merkel bekommt in der Umfrage die beste Beurteilung seit vergangenem April. Dass die CDU-Vorsitzende ihre Sache als Bundeskanzlerin eher gut macht, meinen 73 Prozent (plus 4 im Vergleich zu Dezember). Merkel führt auch weiterhin die Top-Ten-Liste der wichtigsten Politiker an. Sie erreicht auf der +5/-5-Skala einen deutlich verbesserten Durchschnittswert von 1,7 (Dezember: 1,4). Vizekanzler Rösler bildet hingegen das Schlusslicht. Er erzielt einen persönlichen neuen Negativrekord von minus 1,4 (Dezember: minus 1,3). Deutlich verbessern konnte sich CSU-Chef Horst Seehofer, der mit einem Wert von 0,7 (Dezember: 0,1) auf Platz fünf kommt.

dpa

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