In der Wählergunst abgesackt

Umfrage: Union rutscht unter 30 Prozent

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Angela Merkel und Horst Seehofer.

Berlin - Die Union ist nach einer Umfrage in der Wählergunst bundesweit unter die Marke von 30 Prozent gerutscht.

Das ergibt der neue INSA-Meinungstrend für die Bild-Zeitung (Dienstag). Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, erhielten CDU/CSU demnach nur noch 29,5 Prozent der Wählerstimmen. Das sind 0,5 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche und laut „Bild“ der niedrigste Wert, den INSA für die Union je gemessen hat. Schon 2014 hatte die Union nach Erhebungen anderer Institute ähnlich schlechte Werte erreicht.

Die SPD käme nach INSA-Umfrage auf 22 Prozent (plus ein Punkt), die Linke auf zwölf Prozent (plus 0,5 Punkte). Insgesamt wurden 2085 Menschen befragt.

Wie das Blatt weiter schreibt, rutschen die Grünen 0,5 Punkte auf elf Prozent und die FDP ebenfalls 0,5 Punkte auf 6,5 Prozent. Die AfD liegt unverändert bei 15 Prozent.

Umfrage von letzter Woche kommt zu anderen Ergebnissen

Vergangene Woche ergab eine Umfrage des ARD-Deutschlandtrend, dass Merkel deutlich an Zustimmung gewinnt, Seehofer hingegen abrutscht. 54 Prozent der Befragten zeigten sich mit Merkels Arbeit zufrieden. Vor einem Monat hatte sie in der Umfrage mit nur 45 Prozent den schlechtesten Wert seit fünf Jahren erreicht. 

Vor allem ihre umstrittene Flüchtlingspolitik hat Merkel Sympathien gekostet. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, bliebe die Union laut Deutschlandtrend stabil bei 33 Prozent.

dpa/vf

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