Umfrage: Union verliert in der Wählergunst

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Verantwortlich für die sinkende Wählergunst: Der Wirbel um die Plagiatsaffäre des zurückgetretenen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Berlin - Nach dem Wirbel um die Plagiatsaffäre des zurückgetretenen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) verliert die Union in der Wählergunst.

Im aktuellen “Sonntagstrend“ der “Bild am Sonntag“ kommen CDU/CSU nur noch auf 33 Prozent - das ist ein Minus von 2 Prozentpunkten im Vergleich zur Vorwoche. Zuletzt erreichte die Union diesen Wert im November 2010.

74 Prozent der Deutschen sind demnach der Meinung, dass die schwarz-gelbe Koalition von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Rücktritt Guttenbergs schlechter dasteht als zuvor. 61 Prozent erwarten, dass der Rücktritt Guttenbergs der Union bei den kommenden Landtagswahlen schaden wird.

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Auch die Grünen müssen Verluste hinnehmen, sie verlieren gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und kommen nur noch auf 15 Prozent. Diesen Wert erreichten die Grünen zuletzt im Juni 2010. Die SPD gewinnt einen Prozentpunkt und erreicht 29 Prozent. Auch die FDP legt 1 Prozentpunkt zu und kommt auf 7 Prozent. Keine Veränderungen gibt es bei der Linkspartei (9 Prozent). Die sonstigen Parteien legen einen Prozentpunkt zu und erreichen 7 Prozent.

Das Meinungsforschungsinstitut Emnid befragte vom 24. Februar bis zum 2. März insgesamt 2.827 Wahlberechtigte. Am 1. März war Guttenberg zurückgetreten.

dapd

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