"Haben Mühe, Kämpfer zu bezahlen"

US-Regierung: Islamischer Staat hat Finanzprobleme

Damaskus - Internationaler Druck hat nach Einschätzung der US-Regierung den finanziellen Spielraum der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) deutlich eingeschränkt.

"Der IS hat Mühe, seine Kämpfer zu bezahlen, und einige IS-Kämpfer haben das Schlachtfeld bereits verlassen, weil ihr Sold gekürzt oder verzögert wurde", sagte der Abteilungsleiter des Bereichs Terrorfinanzierung im US-Finanzministerium, Daniel Glaser, am Donnerstag (Ortszeit) vor einem Ausschuss des US-Kongresses in Washington.

Die internationalen Maßnahmen träfen den IS "da, wo es wehtut", sagte Glaser. "Der IS braucht wie jede andere Terrororganisation auch Geld zum Überleben." Glaser berichtete von gezielten Bombenangriffen auf Geldlager und Öltransporte des IS. Die Miliz sei aus dem internationalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen worden, zudem seien die Überweisungen der irakischen Regierung in Gebiete unter IS-Kontrolle gestoppt worden.

Terrorgruppe in Syrien: Das will der Islamische Staat

Terrorgruppe in Syrien: Das will der Islamische Staat

Glaser sprach in der Anhörung auch von Erfolgen der Maßnahmen gegen die Finanzierung des Terrornetzwerks Al-Kaida und der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah. Seine Regierung ziele darauf ab, solchen Organisationen den finanziellen Nachschub abzuschnüren und den Transfer von Finanzmitteln zu erschweren, sagte der Ministerialbeamte.

AFP

Rubriklistenbild: © AFP (Symbolbild)

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Washington - Proteste in aller Welt haben den ersten vollen Amtstag von Donald Trump begleitet. Er selbst ignoriert sie erst einmal - und feuert …
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Mexiko-Stadt - Donald Trump regiert, die ersten Aktionen könnten sich gegen Mexiko richten - kein Land hat er mehr attackiert. Dort schwillt bereits …
Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Kommentare