Angela Merkel wenig begeistert

US-Vize Biden wäre gern ein Bayer

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Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist über das Geständnis von US-Vizepräsident Joe Biden, er wäre gern in Bayern geboren, sichtlich erfreut.

München - US-Vizepräsident Joe Biden wäre am liebsten ein Bayer, hat mit diesem Bekenntnis aber keine Begeisterung bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgelöst.

Bei einem Abendessen mit den Teilnehmern der Münchner Sicherheitskonferenz berichtete Biden am Samstag, er habe im Gespräch mit Merkel in Berlin seine Sympathie für Bayern erklärt. „Die Kanzlerin deutete nicht an, dass sie meine Wahl nicht mochte. Sie wies nur darauf hin, dass sie aus einem anderen Teil Deutschlands stammt“, sagte Biden.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte die Anekdote zuvor vor Hunderten geladenen Gästen in der Münchner Residenz erzählt: Biden habe versichert, dass er am liebsten in Bayern geboren worden wäre, wenn er die Wahl gehabt hätte. Aus der Reaktion der Kanzlerin „schließe ich, dass sie davon nicht sehr viel gehalten hat“, sagte Seehofer.

dpa

Die politische Prominenz bei der Münchner Sicherheitskonferenz

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