Streit um Assange-Asyl: USA halten sich raus

Quito - Im diplomatischen Gezerre zwischen Ecuador und Großbritannien um den Wikileaks-Gründer Julian Assange wollen sich die USA offenbar zunächst zurückhalten.

„Das ist eine Angelegenheit zwischen den Ecuadorianern, den Briten und den Schweden“, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.

Zuvor hatte Ecuador Assange Asyl gewährt, der sich in die Londoner Botschaft des südamerikanischen Landes abgesetzt hatte, um sich der Auslieferung nach Schweden zu entziehen. Dort soll der 41-Jährige unter anderem zu Vergewaltigungsvorwürfen befragt werden. Assange befürchtet allerdings, weiter in die USA überstellt zu werden, wo ihm wegen der Veröffentlichung von geheimen Dokumenten der Prozess gemacht werden könnte.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

Für die Länder ist es ein Schlag: Sie schaffen es nicht, ein Verbot der NPD zu erstreiten. Damit ist schon der zweite Versuch gescheitert. Das …
Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

Kommentare