Budgetkürzung und Stellenabbau

Bei den Vereinten Nationen wird gespart

New York - Unter dem Druck der USA und mehrerer europäischer Staaten haben die Vereinten Nationen eine Kürzung ihres Budgets und den Abbau von Stellen beschlossen.

 Am UN-Sitz in New York sollen laut einer Vereinbarung vom Freitag insgesamt 221 Arbeitsplätze gestrichen werden. Zudem werden die Gehälter der etwa zehntausend dort beschäftigten Mitarbeiter demnach für ein Jahr eingefroren.

Dem Beschluss zufolge soll das Budget im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren im Haushaltsjahr 2014/2015 um rund 50 Millionen Dollar auf etwa 5,5 Milliarden Dollar (knapp vier Milliarden Euro) sinken. Nicht betroffen sind die UN-Friedensmissionen in aller Welt sowie Einrichtungen wie das Kinderhilfswerk UNICEF und das Welternährungsprogramm, die aus freiwilligen Beiträgen der UN-Mitglieder gespeist werden.

Die Verhandlungen über die UN-Finanzen hatten sich erstmals in der Geschichte über die Weihnachtsfeiertage hingezogen. Kürzungen forderten vor allem die USA und mehrere Regierungen von EU-Staaten. Dagegen stemmten sich Entwicklungs- und Schwellenländer. Die USA kommen für rund 22 Prozent des UN-Budgets auf. Weitere wichtige Geldgeber sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Japan.

Rubriklistenbild: © dpa

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