Ausspähaffäre

Vertrauter: Snowden geht es in Russland gut

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Auf einem TV-Bild des russischen Fernseh-Kanals Russia 24 ist Edward Snowden zu erkennen, wie er das Gebäude des Flughafens Sheremetyevo in Moskau verläßt.

Berlin - Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden ist nach Angaben seines Vertrauten Glenn Greenwald wohlauf.

Dem 30-Jährigen, der von den US-Behörden gesucht wird, gehe es nach der Asylgewährung in Russland gut, sagte der Journalist des britischen "Guardian" am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". "Unsere nächsten Schritte werden sein, einen Weg zu finden, wie er ein anständiges und sicheres Leben führen kann, solange er in Russland ist."

Greenwald bestätigte, dass mit einem Ausspähprogramm des US-Geheimdienstes NSA Milliarden Internetnutzer komplett ausgeforscht werden könnten. "Im wesentlichen ermöglicht dieses Programm, buchstäblich alle Aktivitäten von irgendeinem Nutzer im Internet zu überwachen und zu durchsuchen", sagte der Journalist, der die Ausspähaffäre in Zusammenarbeit mit Snowden publik gemacht hat. "Die US-Regierung kann behaupten, was sie will. Aber die Dokumente, die wir haben, sind eindeutig."

dpa

Snowden trifft Menschenrechtler auf Moskauer Flughafen

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