Viele Tote nach Selbstmordanschlag in Afghanistan

Kabul - Zwei Selbstmordattentäter haben sich am Dienstag vor einem Regierungsgebäude in der afghanischen Provinz Herat in die Luft gesprengt. Sie rissen viele Menschen mit in den Tod.

Zwei Selbstmordattentäter haben am Dienstag in der westafghanischen Provinz Herat mindestens elf Menschen mit in den Tod gerissen. Acht Zivilisten und drei Polizisten seien gestorben, als die Attentäter ihre Autobombe zündeten, teilte das Innenministerium mit. 22 weitere Menschen seien verletzt worden.

Den Angaben zufolge hatten die Angreifer versucht, ihren mit Sprengstoff gefüllten Wagen in das Gebäude der Distriktverwaltung zu steuern. Als sie von Polizisten gestoppt worden seien, hätten sie den Sprengsatz gezündet. Das Ministerium bezeichnete den Anschlag als unmenschlich und unislamisch. Sprecher der Taliban äußersten sich zunächst nicht zu der Tat. Herat grenzt an den Iran an und ist eine relativ friedliche Provinz.

AP

Rubriklistenbild: © dpa

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