Westerwelle: Afghanistan-Strategie unverändert

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Guido Westerwelle

Maskat - Trotz des neuen Anschlags in Afghanistan mit mehreren toten Bundeswehrsoldaten will die Bundesregierung an ihrer bisherigen Strategie festhalten.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bekräftigte am Sonntag bei einem Besuch im Golfstaat Oman, dass die afghanischen Sicherheitskräfte innerhalb der nächsten Wochen die Verantwortung in ersten Provinzen übernehmen sollen. Gegen Ende des Jahres soll dann wie geplant der Abzug der ersten deutschen Soldaten beginnen.

Der Anschlag vom Samstag, bei dem zwei Angehörige der Bundeswehr getötet und mehrere Soldaten verletzt wurden, erfülle die Bundesregierung mit “Schmerz und tiefer Trauer“, sagte Westerwelle. “Aber er darf und wird uns nicht davon abbringen, unsere Strategie in Afghanistan umzusetzen.“ Trotz aller Rückschläge sei nun eine “Abzugsperspektive“ in Sicht. Zugleich versprach er weitere deutsche Hilfe bei der Suche nach einer politischen Lösung.

dpa

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