Westerwelle: Entscheidung über FDP-Führung im April

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FDP-Chef Guido Westerwelle

Berlin - Bereits kurz nach den Landtagswahlen im Frühjahr könnte sich entscheiden, ob FDP-Chef Guido Westerwelle im Amt bleibt.

Am 11. April, vier Wochen vor dem Ordentlichen Parteitag der FDP, werde das Präsidium mit den Landesvorsitzenden erstmalig über das künftige Führungsteam beraten, kündigte Westerwelle in der “Welt am Sonntag“ ab. Ob er dann erneut als Vorsitzender antreten wird, ließ er offen.

“Dass mir meine Aufgabe Freude macht, will ich nicht verhehlen. Aber ich sehe keinen Grund, die Regeln, die ich in den vergangenen 15 Jahren geachtet habe, diesmal nicht einzuhalten. Und die lauten: Diese Frage wird im Vorfeld des Wahlparteitags zunächst in den Gremien besprochen, nicht vorab in den Zeitungen“, sagte Westerwelle. Das gebiete auch der Respekt vor den Landesverbänden, die Zeit haben müssten, sich ihre Meinung zu bilden.

Der FDP-Vorsitzende hatte nach wochenlangen Diskussionen über miserable Umfragewerte seine Partei beim Dreikönigstreffen in Stuttgart auf Wahlkampf unter seiner Führung eingeschworen und dabei kaum Selbstkritik geübt. Der versuchte Befreiungsschlag stieß in den eigenen Reihen auf ein geteiltes Echo. Die engere Parteiführung scharte sich demonstrativ hinter den Außenminister - die innerparteilichen Kritiker bewerteten Westerwelles demonstrativ selbstbewussten Auftritt allenfalls als ersten Schritt auf dem Weg zur Einsicht eigener Fehler.

dpa

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