FDP will Elterngeld stärker kürzen

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Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Gruß forderte den Höchstsatz von 1.800 auf 1.500 Euro monatlich zu reduzieren.

Berlin - Die FDP will beim als sozial unausgewogen kritisierten Sparpaket der Regierung noch einmal nachlegen und das Elterngeld stärker kürzen. Dadurch könnte man eine halbe Milliarde Euro sparen.

Im Zuge der Sparbemühungen von Schwarz-Gelb werden in der FDP Stimmen laut, dass Elterngeld deutlicher als bisher geplant zu kürzen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Gruß forderte in der “Bild“-Zeitung (Freitag), den Höchstsatz von 1800 Euro auf 1500 Euro pro Monat zu reduzieren.

“Wer Hartz-IV-Empfängern die 300 Euro Elterngeld streicht, muss auch beim Maximalbetrag entsprechend kürzen. Das wäre sozial gerecht und spart im Bundeshaushalt rund eine halbe Milliarde Euro“, sagte Gruß der Zeitung.

Die Bundesregierung hatte im Rahmen des Sparpakets beschlossen, Empfängern von Hartz IV künftig das Elterngeld komplett zu streichen, für die übrigen Empfänger soll es nach den bisherigen Plänen von Union und FDP aber nur geringfügige Veränderungen geben.

dpa

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