Wulff-Nachfolge: CDU nominiert McAllister

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Der niedersächsische Landesvorsitzende David McAllister am Freitag bei einer Pressekonferenz.

Hannover - Die niedersächsische CDU hat ihren Vorsitzenden David McAllister als Nachfolger für Christian Wulff im Amt des Ministerpräsidenten vorgeschlagen.

Der Vorstand habe der Landtagsfraktion empfohlen, dass sie McAllister nominieren solle, wenn Wulff zum Bundespräsidenten gewählt werde, sagte CDU-Generalsekretär Ulf Thiele am Freitag in Hannover nach einer zweistündigen Sitzung des CDU-Landesvorstands. Man habe die Empfehlung einstimmig ausgesprochen. Nach Angaben des CDU-Generalsekretärs soll auch die CDU-Landtagsfraktion auf einer Sitzung am Montag (ab 13.00 Uhr) über McAllister abstimmen. Auch dabei solle es sich nur um eine Empfehlung für den Fall handeln, dass Wulff am 30. Juni tatsächlich gewählt werde. Mangels eines Gegenkandidaten werde am Montag in der Fraktion voraussichtlich offen abgestimmt. Die endgültige Nominierung McAllisters soll erst nach der Wahl des neuen Staatsoberhaupts erfolgen.

Wer in welchem Bundesland regiert

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CDU-Landeschef McAllister sagte, für die mögliche Ministerpräsidentenwahl sei am 1. Juli eine Sondersitzung des Landtages geplant. Am Tag der Sondersitzung solle die CDU-Landtagsfraktion zudem einen neuen Vorsitzenden wählen. McAllister ist bislang auch Chef der CDU-Landtagsfraktion. Er freue sich vor allem für Christian Wulff, sagte McAllister. Wulff werde ein vorzüglicher Bundespräsident sein. Seine Wahl werde “die Krönung einer großen politischen Karriere“. Er selbst stehe in Niedersachsen vor allem für Kontinuität: “Ich will an die erfolgreiche Arbeit von Christian Wulff anknüpfen“, sagte McAllister. Allerdings gebe es in bewegten Zeiten auch stets neue Herausforderungen - eine große sei etwa die Sanierung des niedersächsischen Landeshaushaltes.

Der CDU-Landeschef wies Kritik an dem Plan von Wulff zurück, sein Ministerpräsidentenamt erst nach der Abstimmung in der Bundesversammlung über das Staatsoberhaupt niederzulegen. “Wir klären in den nächsten Tag noch, was juristisch geht“, antwortete er auf die Frage, warum Wulff nicht früher seine Ämter in Hannover abgebe.

apn

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