Yasmin Fahimi

Sie soll Gabriels Generalsekretärin werden

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Yasmin Fahimi (46) soll neue SPD-Generalsekretärin werden.

Berlin - Die Suche nach der Nachfolgerin von Andrea Nahles hat offenbar ein Ende: Die Gewerkschafterin Yasmin Fahimi soll neue SPD-Generalsekretärin werden.

Die Gewerkschafterin Yasmin Fahimi ist vom SPD-Parteivorstand für das Amt der Generalsekretärin nominiert worden. Wie die SPD am Mittwoch offiziell mitteilte, unterstützte das Gremium am Dienstagabend den Personalvorschlag von Parteichef Sigmar Gabriel. Zudem wurde Dietmar Nietan für das Amt des Schatzmeisters nominiert.

Die 46-jährige Fahimi soll auf einem Sonderparteitag am 26. Januar zur Nachfolgerin von Andrea Nahles gewählt werden, die als Bundesarbeitsministerin ins Kabinett gewechselt war. Nietan, der aus dem nordrhein-westfälischen Düren kommt, löst Barbara Hendricks ab, die als Umweltministerin ebenfalls der neuen Bundesregierung angehört.

Fahimi verfügt über "politische und strategische Erfahrungen"

Für Fahimi, die 1967 in Hannover geboren wurde, wäre die Bundespolitik Neuland. Bislang leitet sie das Ressort "Politische Planung" beim Hauptvorstand der IG Bergbau, Chemie und Energie in Hannover. Gabriel erklärte zu der Personalentscheidung: "Als engagierte Sozieldemokratin und langjährige Gewerkschaftssekretärin verfügt Yasmin Fahimi über umfassende politische und strategische Erfahrungen. (...) Yasmin Fahimi ist eine hervorragende Wahl. Sie wird die SPD in der Öffentlichkeit vertreten, die Partei weiter öffnen und die Beteiligung der Mitglieder konsequent weiterentwickeln."

Ihre von Gabriel gepriesenen Erfahrungen wird Fahimi brauchen, denn als Generalsekretärin muss sie einen Großteil der Parteiarbeit stemmen und den Europawahlkampf mitorganisieren, da Gabriel durch die Arbeit als Wirtschaftsminister und Vizekanzler stark gebunden wird. Um die erste Bewährungsprobe zu meistern, könnte sie auf bewährte Hilfe vertrauen: Die Kampagne für die Europawahl im Mai soll federführend der frühere SPD-Bundesgeschäftsführer Matthias Machnig leiten, der wahlkampf- und kampagnenerfahren ist.

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Auf dem Parteitag soll zudem der SPD-Partei- und Fraktionschef in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, zum neuen Vizeparteichef im Bund gewählt werden. Er war ebenfalls als neuer Generalsekretär im Gespräch, allerdings entschied sich die Parteispitze dann dafür, diesen Posten mit einer Frau zu besetzen.

AFP/dpa

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