Wohl keine Zivilisten unter den Opfern

Zahlreiche Tote bei US-Luftangriff in Afghanistan

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Amerikanische Soldaten in Kabul.

Kabul - Bei einem US-Luftangriff in der südostafghanischen Provinz Paktika sind nach Angaben der Provinzregierung rund 30 Aufständische getötet worden.

Zwei Fahrzeuge mit arabischen Kämpfern seien am Donnerstag im Distrikt Choschamand bombardiert worden, teilte das Büro des Provinzgouverneurs mit. Der Sprecher des Provinzgouverneurs, Nabiullah Peerchil, sagte, Zivilisten seien nicht unter den Opfern.

Der Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan lief Ende vergangenen Jahres aus. Die Nato-Folgemission „Resolute Support“ dient der Ausbildung und Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte. Die Soldaten von „Resolute Support“ haben aber keinen Kampfauftrag mehr. US-Truppen fliegen unabhängig davon aber weiterhin Luftangriffe gegen Extremisten in Afghanistan.

Im Süden und Osten Afghanistans rekrutiert die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Berichten zufolge Kämpfer. Die Provinz Paktika liegt an der Grenze zu den pakistanischen Stammesgebieten, wo zahlreiche Extremisten aus der Region, aber auch aus arabischen Ländern und Zentralasien Zuflucht genommen haben.

dpa

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