Mindestens elf Tote bei Anschlag auf Satiremagazin in Paris

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Eine Ausgabe der französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo". Foto: Yoan Valat

Paris (dpa) - Bei einem Anschlag auf das islamkritische französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris sind am Mittwoch mindestens elf Menschen getötet worden. Das teilte die Präfektur am Mittwoch in Paris mit. Unter den Opfern soll mindestens ein Polizist sein. Zehn Menschen wurden verletzt.

Die beiden bewaffneten Täter sollen geflohen sein. Nach Angaben der Polizei waren die Täter unter anderem mit einer Kalaschnikow bewaffnet.

Präsident François Hollande fuhr umgehend zum Tatort im Osten der Stadt. In einer ersten Reaktion nannte Hollande den Anschlag eine Barbarei; er sprach von einem "Schock für Frankreich". Zudem berief er eine Sondersitzung des Kabinetts ein. Für den Großraum Paris wurde sofort die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen.

Das Magazin war mehrfach wegen Mohammed-Karikaturen in der Kritik gewesen. Nach der Veröffentlichung einer "Scharia"-Sonderausgabe mit einem "Chefredakteur Mohammed" waren bereits im November 2011 die Redaktionsräume in Flammen aufgegangen. Die Internetseite war zudem mehrfach von Hackern angegriffen worden.

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