NSU-Prozess

Zschäpe möchte eventuell eine Aussage machen

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Die Angeklagte Beate Zschäpe bei der Verhandlung im Münchner Oberlandesgerichts um die Morde und Terroranschläge des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU). 

München - Nach mehr als 200 Verhandlungstagen Schweigen im NSU-Prozess erwägt die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe nach eigenen Angaben, sich nun doch zur Sache zu äußern.

In einem vierseitigen Schreiben an das Münchner Oberlandesgericht teilte Zschäpe mit, dass sie sich „durchaus mit dem Gedanken beschäftige, etwas auszusagen“. Eine weitere Zusammenarbeit mit ihrer Verteidigung sei deshalb nicht mehr möglich. In dem Schreiben an das Gericht musste Zschäpe noch einmal begründen, warum sie ihre Verteidigerin Anja Sturm loswerden möchte. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur am Montag vor; auch „SWR Info“ berichtete darüber.

dpa

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