Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für Türkei

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Bisher haben die Angriffe keine Auswirkungen auf die Ferienregionen in der Türkei. Foto: Tarik Tinazay

Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert. Demnach gebe es Hinweise auf mögliche Anschläge in Istanbul. Nun hat Studienreiseanbieter Studiosus angesichts der angespannten Lage in dem Land seine Konsequenzen gezogen.

Berlin (dpa) - Das Auswärtige Amt hat seinen Reise- und Sicherheitshinweis für die Türkei noch einmal verschärft. "Bei Reisen über Land wird zu besonderer Umsicht und Vorsicht geraten. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf mögliche Anschläge auf die U-Bahn und Bushaltestellen in Istanbul", heißt es auf der AA-Homepage.

In den Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep, Sanliurfa, Diyarbakir, Mardin, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Mus, Tunceli, Sirnak, Hakkari und Van bestehe ein erhöhtes Risiko für Reisende. Die aktuelle Berichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

Die türkischen Luftangriffe auf Stellungen der PKK und der Terrormiliz IS in Syrien und im Irak hätten bisher aber keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Ferienregionen.

Derweil hat der Studienreiseanbieter Studiosus alle Reisen in den Südosten der Türkei bis Ende September wegen der riskanten Sicherheitslage abgesagt. Das teilte das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Betroffen sind Reisen in die Provinzen Batman, Mardin, Sanliurfa, Gaziantep und Hatay. Alle anderen Regionen werden weiter bereist. "Wir verfolgen die Lageentwicklung in der gesamten Türkei sehr aufmerksam und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen", erklärte Studiosus.

Hinweise des Auswärtigen Amtes

Studiosus

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