Das kann teuer werden: Wer beim Wildpinkeln erwischt wird

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In manchen Städten kann Wildpinkeln teuer werden. Foto: Axel Heimken

Urin riecht übel - und er bringt auch Häuserfassaden zum Bröseln. Daher sind Wildpinkler vor allem in Innenstädten ein Problem. Wer erwischt wird, muss mitunter zahlen.

Wiesbaden (dpa) - Wildpinkler werden von den Kommunen teils kräftig zu Kasse gebeten - wenn man die Pipi-Sünder denn erwischt. Richtig teuer wird es in Frankfurt mit einer Strafe von 70 Euro plus 28,50 Euro Gebühren, wie die Stadt mitteilte.

In Wiesbaden drohen 60,00 Euro - bei einem Erstverstoß. In Fulda kommt man mit zehn Euro weniger davon. Beim ersten Mal muss in Darmstadt ein Pinkel-Sünder ebenfalls 50 Euro zahlen. Diese Summe kann laut Stadtverwaltung aber bei Mehrfachtätern auf bis zu 5000 Euro klettern. In Kassel kann wildes Urinieren mit Verwarnungen oder Geldbuße bis zu 1000 Euro geahndet werden. In Hanau und Bad Hersfeld beträgt das Regelbußgeld der Ordnungsbehörde fürs Wildpinkeln 35 Euro, bis zu 30 Euro sind es in Gießen.

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