Fit im Skiurlaub - Ernährungstipps für die Pistenzeit

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Wer im Skiurlaub morgens eine Portion Müsli ist, schafft eine gute Basis für den Tag. Foto: Ole Spata

Im Urlaub wird es mit einer gesunden Ernährung häufig nicht ganz so genau genommen. Doch wenn es auf die Piste geht, kommt es auf die Fitness an. Auch wer morgens so früh wie möglich am Skilift stehen möchte, sollte daher ein ausgewogenes Frühstück nicht vergessen.

Bonn (dpa/tmn)- Wer den ganzen Tag auf der Skipiste unterwegs ist, braucht eine gute Grundlage. Um genug Kraft zu tanken und die Reserven aufzufüllen, ist die richtige Ernährung wichtig. Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung weiß, worauf Skifahrer beim Essen achten sollten.

Das gilt immer: Genug trinken. "Durch das Schwitzen verlieren wir Flüssigkeit und Mineralien, genauso durch das Atmen in der kalten Höhenluft", sagt Keller. Sie rät etwa zu Mineralwasser, Fruchtschorlen oder Gemüsebouillons. "Gerade Kindern kann eine kleine Zwischenmahlzeit einen Energie-Push geben." Und was sollte man sonst in der Tasche dabei haben? "Eine kleine Packung Vollkornkekse, Müsliriegel oder Fruchtschnitten."

Frühstück: Für einen Tag auf der Piste ist ein ausgewogenes Frühstück wichtig: "Meistens treibt man viel Sport und ist an der frischen Luft. Da sollte das Frühstück die Basis für den Tag schaffen", sagt Keller. Brot oder Müsli, Obst und Gemüse sowie Milchprodukte sind wichtig. Vor allem sollte es nicht zu fettig sein. Grundsätzlich gilt: Das Frühstück darf ruhig üppig ausfallen - den Bauch sollte man sich aber nicht zu vollschlagen.

Mittag: Auf den Speisekarten der Hütten stehen fast nur deftige Spezialitäten. "Hier muss man ein bisschen aufpassen." Mit vollem Magen kann die Abfahrt mühsam werden. Kellers Tipps: "Klar, dass auf den Hütten die deftigen Gerichte dazu gehören. Diese kann man sich zum Beispiel teilen, Vor- und Nachspeise einfach weglassen oder nach einer kleineren Portion fragen." Beim Mittagessen gilt es, den Energiespeicher aufzufüllen - beispielsweise mit Erbsensuppen oder Nudeln. Auch Suppen mit Einlage sind gut.

Und wie sieht es mit dem ersten Bier aus? "Nie auf nüchternen Magen Alkohol trinken. Alkoholisiert auf der Piste fahren ist genauso gefährlich wie im Straßenverkehr", sagt die Expertin. Punsch, Jagertee und Glühwein machen zwar kurzfristig munter, aber die Konzentration danach lässt nach. Wenn Alkohol - dann höchstens ein kleines Radler.

Abendessen: Beim Abendessen kommt es darauf an, wie kalorienreich die Mahlzeiten am Tag ausgefallen sind. "Man sollte sich immer fragen, wie aktiv und wie lange man Ski gefahren ist", rät Keller. Wer viel getan hat, sollte mit Gemüse, Kartoffeln oder Reis seine Kohlenhydratspeicher auffüllen. Bei weniger Aktivitäten oder einem deftigen Mittagessen reicht abends etwa ein Salat. Durch das Schwitzen hat man viele Mineralstoffe verloren. "Die nimmt man automatisch durch das Essen wieder auf - vor allem durch das salzige."

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