Bei Schmerzen nach Gürtelrose zum Neurologen gehen

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Bleiben die Schmerzen auch nach Abklingen der Gürtelrose, kann ein Nervenschaden die Ursache sein. Antiepileptika oder Antidepressiva können helfen. Foto: Andrea Warnecke

Ist eine Gürtelrose verheilt, hoffen Betroffene, dass auch die Beschwerden verschwinden. Doch das ist nicht immer der Fall. Bei anhaltenden Schmerzen sollte ein Neurologe aufgesucht werden.

Krefeld (dpa/tmn) - Die von einer Gürtelrose ausgelösten Schmerzen können auch nach dem Abheilen des Ausschlags bestehen. In vielen Fällen helfen frei verkäufliche Schmerzmittel nicht gegen die Beschwerden. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) hin.

Die Schmerzen sind oft brennend-bohrenden, sehr intensiv und dauerhaft oder auch kurz einschießend. Schon aufliegende Kleidung kann starke Berührungsschmerzen auslösen. Betroffene sollten in solchen Fällen einen Neurologen aufsuchen: Denn die Beschwerden entstehen durch einen Nervenschaden und können unter Umständen etwa mit Antiepileptika oder Antidepressiva behandelt werden.

Die Gürtelrose (Herpes zoster) entsteht durch eine frühere Infektion mit Windpockenviren. Diese verbleiben im Körper und werden reaktiviert, wenn zum Beispiel das Immunsystem geschwächt ist.

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