Fitness

Core-Training: So wirkt es auf die Muskeln

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Bei der "Superman"-Übung geht man in den Vierfüßlerstand. Der rechte Arm und das linke Bein werden erst gestreckt. Anschließend werden Ellenbogen und Knie zusammengeführt.

Spätestens seit den Vorbereitungen der deutschen Nationalelf auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ist das "Core-Training" auch hierzulande bekannt.

Anfangs als "Entengang mit Gummibändern" verspottet, ist es nun im Breitensport angekommen. Was hat es damit auf sich?

Das Core-Training spricht die tiefliegende Muskulatur an. Übersetzt kann man vom "Training des Körperkerns" sprechen. "Das, was wir sehen, sind die oberflächlichen Muskeln", erklärt Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln. "Es ist aber genauso wichtig, die tiefliegenden Strukturen zu trainieren." Denn diese geben Stabilität.

Rücken- und Bauchmuskeln

Die Körperregionen, die hier besonders angesprochen werden, sind die tiefliegenden Rücken- und Bauchmuskeln sowie die Hüfte und der Beckenboden. "Die Muskeln bewegen sich im Verbund", sagt Froböse. Im Gegensatz zu obenliegenden Muskeln wie etwa dem Bizeps könne man sie nicht willkürlich ansteuern. Daher müssten sie indirekt trainiert werden.

Eine mögliche Übung ist der sogenannte "Superman". Dabei geht man in den Vierfüßlerstand und spannt die Körpermitte an. Dann werden der rechte Arm und das linke Bein angehoben und in Verlängerung des Oberkörpers gestreckt. Im Anschluss werden der rechte Ellenbogen und das linke Knie unter der Körpermitte zusammengeführt und dann erneut gestreckt. In der Streckung sollten Hobbysportler darauf achten, dass der Rücken gerade ist und der Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule bleibt.

Literatur: Prof. Dr. Ingo Froböse: Das Muskel-Workout. Über 100 hocheffiziente Übungen ohne Geräte, 2014, GU Verlag, 160 Seiten, 16,99 Euro, ISBN-13: 978-3-8338-3809-5

dpa-infocom

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