Deutschland wird immer depressiver

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In Deutschland müssen immer mehr Menschen mit Depressionen behandelt werden.

Berlin - Erschreckende Entwicklung: Die Zahl der Menschen, die mit einer Depression ins Krankenhaus eingeliefert werden, hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Sie stieg seit dem Jahr 2000 um 117 Prozent , wie die Krankenkasse Barmer GEK am Dienstag in Berlin mitteilte. Gab es vor zehn Jahren statistisch gesehen noch 1,1 Fälle auf tausend Versicherte, so waren es 2010 schon 2,3 Fälle.

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Insgesamt kommen demnach immer mehr Menschen wegen psychischer Störungen ins Krankenhaus. Ihr Zahl nahm in den letzten 20 Jahren um 129 Prozent zu. Waren 1990 noch rund 3,7 von tausend Versicherten betroffen, so wurden 2010 bereits 8,5 Patienten statistisch erfasst. Gleichzeitig reduzierte sich die Verweildauer von 45 auf 31 Tage.

dapd

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