Grillen mit extra Aroma: Smoken funktioniert auch zu Hause

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Adam Ramirez ist Smoke-Profi. Mit einigen Tricks kann aber auch ein ganz normaler Grill im heimischen Garten zum Smoker umfunktioniert werden. Foto: Dinh Anh Cuong Nguyen

Grillen war gestern, heute wird gesmokt. Dabei wird das Fleisch im Raucharoma in einer Kammer gegart. Grill-Fans brauchen dafür nicht nur Geduld, sondern auch das das richtige Händchen fürs Aroma.

Berlin (dpa/tmn) - Beim Smoken wird das Fleisch im Raucharoma in einer Kammer gegart. Wer einen Holzkohlegrill mit Abdeckhaube besitzt, kann es selbst ausprobieren, sagt Adam Ramirez, Pit Master aus Berlin - so heißen die Smoke-Profis in den USA.

In einem Holzkohlehalter wird die vorgeheizte Holzkohle gegenüber der Lüftungsklappe platziert. Doch wie kommt das typisch rauchige Aroma ans Fleisch? Dafür sorgen feuchte Holzspäne, die zur Kohle dazugegeben werden.

Eine Aluminiumschale mit Wasser, die direkt neben der Hitzequelle steht, sorgt für die nötige Feuchtigkeit im Smoker. Durch das Wasser ändert sich die Temperatur nur langsam, was für das Fleisch wichtig ist. Im Smoker sollte es etwa 110 Grad heiß sein, sagt Ramirez. Die Temperatur lässt sich über die Abdeckhaube des Grills regulieren: Beim Öffnen der Klappe entweicht Hitze, und die Temperatur wird niedriger. Vollkommen schließen sollte man die Klappe nicht. Dann schmeckt das Fleisch nach abgestandenem Rauch, erklärt Ramirez.

Wer smoken will, braucht Geduld: Bis das Fleisch gar ist, dauert es mehrere Stunden. Ob das Fleisch gewendet oder die Temperatur reguliert werden muss, sollte man jedoch stündlich kontrollieren.

Restaurant The Pit (eng.)

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