Käse, Fisch und Co.:

Neue Köstlichkeiten für den Grill

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Weichkäse und Alu-Päckchen mit Gemüse sorgen für Abwechslung auf dem Grill.

Der nächste Grillabend kommt bestimmt. Damit beim Schlemmen keine Langeweile aufkommt, gibt es hier neue Ideen für den Rost. Die reichen vom Weichkäse übers Marinieren von Fleisch bis zu Köstlichkeiten in Alu-Päckchen.

München - Bratwurst und Steaks kann jeder grillen. Doch wie sieht es mit Käse und Fisch aus? Oder mit Grill-Ideen speziell für Kinder? Wer noch keine Erfahrungen damit hat, der kann sich hier informieren.

Weichkäse: Auch fleischlose Lebensmittel wie Käse und Gemüse lassen sich prima grillen. Viele setzen dabei vor allem auf speziellen festen Grillkäse. Aber auch Weichkäse kann auf den Rost. Darauf weist die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft hin. Dafür wird der Weichkäse einfach in Alufolie gepackt - und mit weiteren Zutaten aufgepeppt. So lässt sich die Käsesorte Romadur mit vorgegarten Kartoffelhälften verpacken. Ein weiterer Tipp der Experten: Blauschimmelkäse mit Fenchel und Birne im Alupäckchen grillen. Wer gern festen Grillkäse mag und mal etwas Neues ausprobieren möchte, kann einen vegetarischen Spieß zubereiten. Dafür werden Käse, vorgekochte Kartoffeln, Zucchini, Kräuterseitlinge, Netzmelone und Datteln in Stücke geschnitten, abwechselnd aufgespießt.

Fischfilets: Fischfilets, die leicht zerfallen, kommen am besten in einem Päckchen aus Alufolie auf den Grill. Wer noch etwas Wein oder Fischfond dazu gibt, verleiht dem Fisch zusätzlichen Geschmack und hält ihn saftig. Wichtig sei, die Folie vorher zu fetten, rät das Fisch-Informationszentrum in Hamburg. Wer Knoblauch mag, kann die Folie auch mit einer halben Knoblauchzehe einreiben. Generell sind nahezu alle Fischsorten zum Grillen geeignet. Festere Sorten wie Thunfisch oder Tintenfische können direkt auf dem Rost liegen. Ganz wichtig: Dieser sollte zum Grillen von Fisch mehr Abstand zum Feuer haben als bei Fleisch, damit die Filets saftig bleiben.

Marinieren: Wenig zum Abwaschen hat man, wenn man die Marinade für Grillfleisch in einen Gefrierbeutel gibt. Darin kann die Würzsoße gut in das Fleisch einziehen. Mindestens eine Stunde sollte das Grillgut im Kühlschrank marinieren, heißt es in der Zeitschrift "Essen & Trinken für jeden Tag" (Ausgabe 6/2015). Eine klassische Kräutermarinade lässt sich aus Rosmarin, Thymian, gehacktem Knoblauch, Zitronenschale, mittelscharfem Senf, etwas Zucker, Olivenöl und Pfeffer selbst mischen. Sie passt perfekt zu Rind-, Schweine- und Lammfleisch.

Alu- Päckchen für Kinder: Beim Grillen mit Kindern dürfen nicht nur Würstchen auf den Rost. Viele Kinder packen sich zum Beispiel gerne eigene Grill-Päckchen in Alufolie, etwa mit Käse oder Gemüse. Darauf weist Kinderköchin Susanne Klug in der Zeitschrift "Eltern" (Ausgabe Juli 2015) hin. Fleisch oder Fisch für kleinere Kinder grillt man am besten in einer Alu-Schale oder wickelt es in Alufolie. Denn wenn etwa Fett in die Glut tropft, können gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.

Liegen Grillfleisch, -gemüse oder -fisch zu nah an der Hitzequelle, kann das langfristig ungesund sein. Daher sollte der Rost immer mindestens eine Handbreit Abstand zur Kohle oder den Heizschlangen des Elektrogrills haben. Darauf weisen die Lebensmittelexperten vom TÜV Süd hin. Der Grund: Tropfen Fett oder Öle in die Hitzequelle, entstehen krebserregende Stoffe. Sie steigen im Rauch auf und gelangen so an das Grillgut. Die Experten empfehlen daher auch, möglichst mageres Fleisch zu grillen und Marinaden etwas abzutupfen. Gepökelte Wurst sollte besser gar nicht auf den Grill.

dpa

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