Krebs-Früherkennung: Männer sind Vorsorgemuffel

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Krebsvorsorge ist auch Männersache - doch nur jeder vierte Mann über 45 Jahren geht zur Krebs-Früherkennung. Foto: Mascha Brichta

Hamburg (dpa) - Bei Krebs ist kaum etwas so wichtig wie das frühzeitige Erkennen der Krankheit. Doch besonders Männer tun sich schwer damit, wie eine Auswertung der Techniker Krankenkasse belegt.

Männer sind Vorsorgemuffel: Nur jeder vierte Mann über 45 Jahren (27 Prozent) geht zur Krebs-Früherkennung. Das gehe aus einer Auswertung ihrer Versichertendaten hervor, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg mit. Ab diesem Alter haben Männer Anspruch auf die jährliche Untersuchung, die von den Krankenkassen bezahlt wird.

Frauen achten dagegen eher auf ihre Gesundheit: Immerhin 60 Prozent ab 20 Jahren gehen einmal jährlich zur kostenlosen Untersuchung zum Frauenarzt. Den Männern sei dagegen durchaus bewusst, dass sie mit sich selbst nicht sehr pfleglich umgehen. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der TK gaben 72 Prozent der Männer zu, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun könnten.

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