Nur aus roten Trauben: Wie Roséwein gewonnen wird

+
Aus roten Weintrauben wird Roséwein hergestellt. Foto: Daniel Bockwoldt

Roséwein passt gut zu sommerlichen Gerichten wie Salaten oder gegrilltem Fisch. Seine besondere Farbe bekommt er aber nicht durch eine Mischung aus Weiß- und Rotweinen.

München (dpa/tmn) - Roséwein ist ein leckeres Getränk im Sommer. Es passt zu leichten Gerichten. Aber woher kommt diese besondere Farbe? Jedenfalls nicht, wie häufig angenommen, durch eine Mischung aus Weiß- und Rotweinen.

Rosé darf in Europa immer nur aus roten Trauben gewonnen werden, erläutert Susanne Moritz von der Verbraucherzentrale Bayern. Die meisten dunklen Traubensorten liefern nach dem Pressen einen hellen Most mit einem hellen Roséton. Das liegt daran, dass das Fruchtfleisch farblos ist und der rote Farbstoff in den Beerenhäuten steckt.

Der Farbton von Roséweinen ist davon abhängig, wie lange die Beeren mit der Maische in Kontakt kommen und wie stark die Traubenhäute die Farbe an den Saft abgeben. Das Farbspektrum reicht deshalb von lachsfarben bis kirschrot.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Neues Portal informiert über Nahrungsergänzungsmittel

Viele Menschen versprechen sich von Vitamin- und Mineralpräparaten eine gesündere Ernährung. Doch wie förderlich sind solche Mittel wirklich?
Neues Portal informiert über Nahrungsergänzungsmittel

Depressionen vermindern die Leistungsfähigkeit

In Deutschland leiden knapp vier Millionen Menschen an Depressionen. Für sie hat die Krankheit negative Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Daher …
Depressionen vermindern die Leistungsfähigkeit

Leichte Thunfischcreme

Wer Thunfisch mag, kann zu Hause einen leckeren Aufstrich kreieren. Dafür braucht man lediglich einige wenige Zusatzprodukte. Wie es gemacht wird, …
Leichte Thunfischcreme

Kommentare