Schmerzen beim Stillen können am Zungenbändchen liegen

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Hat die Mutter beim Stillen Schmerzen, könnte ein verkürztes Zungenbändchen des Säuglings die Ursache sein. Das Problem sollte mit dem Kinderarzt besprochen werden. Foto: Frank Leonhardt

Ist das Zungenbändchen bei einem Säugling verkürzt, kann es zu Problemen beim Stillen kommen. Später sind auch Sprachfehler eine mögliche Folge. Eltern sollten sich daher mit dem Kinderarzt über einen Eingriff beraten.

Köln (dpa/tmn) - Wenn ein Baby beim Trinken oft schnalzt oder die Brust häufiger loslässt, kann das an einem verkürzten Zungenbändchen liegen. Auch wenn die Mutter Schmerzen beim Stillen hat, kann das ein Hinweis sein. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.

Denn betroffene Babys können das zum Trinken notwendige Vakuum nicht richtig erzeugen. Wenn das Baby die Zunge heraussteckt, kerbt der Zug des verkürzten Zungenbändchens die Zunge vorne ein oder formt sie herzförmig.

Etwa drei bis vier Prozent der Babys sind laut BVKJ betroffen. Die Eltern sollten in so einem Fall mit ihrem Kinderarzt über die Möglichkeit eines Eingriffs sprechen. Ein stark verkürztes Zungenbändchen kann den Kindern auch später etwa beim Sprechen Probleme bereiten: Etwa bei Lauten wie D,T,L,N und S, die mit der Zunge gebildet werden.

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