Sport nach der Menopause senkt Risiko für Herzprobleme

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Fahrradfahren oder stramm spazieren gehen: Regelmäßige Bewegung tut Frauen nach der Menopause gut. Foto: Jens Büttner

München (dpa/tmn) - Sport ist gesund - in jedem Alter. Für Frauen nach der Menopause beugt Bewegung vor allem Problemen mit dem Herzen vor. Dabei reicht es schon, moderat zu sporteln.

Treiben Frauen nach der Menopause regelmäßig Sport, beugt das Herzproblemen wie Vorhofflimmern vor. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Internisten (BDI) hin. Schon jeden Tag mehr als zehn Minuten stramm zu spazieren, senkt die Gefahr, daran zu erkranken. Wichtig ist, aktiv zu sein - gerade auch, wenn ein weiterer Risikofaktor wie Übergewicht hinzukommt. Das legt eine Studie der Stanford University School of Medicine nahe, für die 81 000 Frauen nach der Menopause zwischen 50 und 79 Jahren untersucht wurden.

Das Ergebnis: Die aktiven Frauen, die mindestens sechsmal die Woche eine halbe Stunde stramm spazieren gehen oder zweimal pro Woche eine Stunde Rad fahren, hatten ein zehn Prozent geringeres Risiko für Vorhofflimmern als inaktive Frauen. Wer moderat Sport treibt, und zum Beispiel nur zweimal pro Woche eine halbe Stunde stramm spazieren geht, kann das Risiko um sechs Prozent senken.

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