Ständiger Kloß im Hals: Trockene Schleimhaut als Ursache

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Ein ständiger Kloß im Hals weist auf eine trockene Rachenschleimhaut hin. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Duisburg (dpa/tmn) - Hat jemand ständig einen Kloß im Hals, hilft räuspern und husten meist nichts. Manchmal verschlimmert es die Symptome nur noch. In manchen Fällen ist die Ursache eine trockene Rachenschleimhaut.

Haben Patienten länger das Gefühl, einen Fremdkörper wie ein Haar oder einen Krümel im Hals zu haben, handelt es sich um das sogenannte Globus-Syndrom. Es kann ganz unterschiedliche Auslöser haben, erläutert HNOnet-NRW, ein Zusammenschluss niedergelassener Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in Nordrhein-Westfalen.

Häufigster Auslöser ist Trockenheit der Rachenschleimhaut. Sie führt dazu, dass der Schleim nicht mehr richtig abtransportiert wird und im Rachen hängen bleibt. Helfen kann ausreichend Flüssigkeitszufuhr durch Trinken, Gurgeln und Inhalieren. Patienten, die wegen Bluthochdrucks Medikamente einnehmen, leiden verhältnismäßig häufig an dem Syndrom, weil bei ihnen Schleimhauttrockenheit als Nebenwirkung der Arzneien auftreten kann.

Mögliche andere Auslöser sind unter anderem Entzündungen, muskuläre Verspannungen im Hals und Nackenbereich und selten auch Vergrößerungen der Schilddrüse oder Halslymphknoten.

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