Alzheimer: Alter hat wohl Einfluss auf Verlauf

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Studie: Je später Alzheimer ausbricht, umso milder der Verlauf.

San Francisco - Entwickelt sich eine Alzheimer-Erkrankung erst im hohen Alter, nimmt sie einer Studie zufolge offenbar einen langsameren Verlauf als bei jüngeren Betroffenen.

Dies fanden Forscher um den US-Neurowissenschaftler Dominic Holland von der Universität von Kalifornien in San Diego heraus. Für ihre Arbeit, die in der Online-Fachzeitschrift „PLOS One“ erschien, werteten sie die Daten von 723 Menschen im Alter zwischen 65 und 90 Jahren aus. Bei ihnen war entweder keine Demenzerkrankung, eine milde Form oder Demenz im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert worden.

Prominente, die ihr Gedächnis verloren

Prominente, die ihr Gedächtnis verloren 

Woran dies liegt, darüber konnten die Wissenschaftler zunächst nur spekulieren. „Die gute Nachricht ist: Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass diejenigen, die erst im hohen Alter Symptome von Alzheimer zeigen, eine weniger aggressive Form dieser Erkrankung durchmachen“, erklärte Holland.

dapd

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