Tuberkulose breitet sich wieder aus

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Der Tuberkulose-Erreger Mykobakterium Tuberkulosis, aufgenommen unter dem Elektronenmikroskop.

Besteht ein Husten länger als drei Wochen, sollte er unbedingt ärztlich untersucht werden. Darauf weist das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin vor dem Welttuberkulosetag am Mittwoch (24. März) hin.

Die Beschwerden bei Tuberkulose (TB) sind demnach anfangs meist uncharakteristisch: Gewichtsabnahme, Fieber, vermehrtes Schwitzen, Appetitmangel oder Müdigkeit sind mögliche Symptome. Atemwegsbeschwerden können in Form von Husten, Schmerzen im Brustkorb und Atemnot auftreten.

TB ist laut dem RKI die weltweit am häufigsten zum Tod führende, heilbare Infektionskrankheit. In Deutschland werde die Impfung gegen TB seit einiger Zeit nicht empfohlen, weil die Krankheit hierzulande inzwischen relativ selten auftritt und die Wirksamkeit der Impfung nicht sicher belegt ist.

Große Sorge bereite Wissenschaftlern aber, dass sich gegen Medikamente resistente TB-Erreger ausbreiten und in Osteuropa immer öfter gleichzeitige Infektionen mit HIV und TB vorkommen, erläutert das RKI.

dpa

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