Sitzen erhöht Risiko einer Lungenembolie

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Viel Sitzen erhöht Risiko einer Lungenembolie

Werne - 41 Stunden Sitzen in der Freizeit sind schon zu viel: Die mangelnde Bewegung erhöht das Risiko einer Lungenembolie deutlich. Vor allem Frauen sind gefährdet.

Wenig Bewegung und langes Sitzen erhöht das Risiko einer Lungenembolie deutlich.

Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DPG) in Werne aufmerksam. Sie beruft sich auf eine Untersuchung unter knapp 70.000 Krankenschwestern. Demnach entwickeln Frauen, die außerhalb der Arbeit mehr als 41 Stunden pro Woche sitzend verbringen, doppelt so häufig eine Lungenembolie wie Frauen, die in der Freizeit weniger als 10 Stunden pro Woche sitzen.

Mangelnde Bewegung sei einer der Hauptursachen für die Bildung eines Blutpfropfes, der die Lungengefäße verstopfen kann, erklären die Mediziner. Das gelte unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Alter, Rauchen und Übergewicht.

Eine Lungenembolie tritt häufig zusammen mit einer tiefen Beinvenenthrombose auf, die durch langes Sitzen im Flugzeug oder im Auto entstehen kann. Erste Symptome sind der DPG zufolge akute Luftnot, Schmerzen in der Brust und ein beschleunigter Herzschlag. Dann muss sofort ein Notarzt gerufen werden - jede Lungenembolie sei potenziell lebensgefährlich.

dpa

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