Wassereinlagerungen: Hilft weniger trinken wirklich?

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Schwangere kämpfen oft mit Wassereinlagerungen in den Beinen - weniger zu trinken ist jedoch keinesfalls eine Lösung. Foto: Maurizio Gambarini

Wenn sich Wasser in den Beinen ansammelt ist das für viele Schwangere unangenehm. Weniger zu trinken ist jedoch keinesfalls die Lösung. Auch eine Reduzierung des Salzkonsums bringt keine Linderung. Am besten hilft Bewegung und kalt duschen.

Berlin (dpa/tmn) - Viele Frauen bekommen während der Schwangerschaft Wassereinlagerungen in den Beinen. Das sieht nicht nur unschön aus, es ist auch unangenehm. Manche Frauen trinken dann weniger und nehmen weniger Salz zu sich, weil das gegen die Wassereinlagerungen helfen soll.

Aber stimmt das eigentlich? Auf keinen Fall, sagt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte: "Das hilft beides überhaupt nicht."

Die Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft entstehen ganz unabhängig vom Trinken und von der Salzaufnahme, wie der Gynäkologe betont. Günstig sei es, möglichst nicht über längere Zeit zu stehen, viel zu gehen und sich viel zu bewegen. Außerdem sollten Betroffene im Sitzen die Beine hochlegen und sie wenn möglich häufiger am Tag kalt abduschen.

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