Wenig belastet: Gute Noten für Parmesan und Grana Padano

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Pasta mit frisch gehobeltem Parmesan: Käse im Stück wurden im Test meist besser bewertet als fertig geriebene Produkte. Foto: Michael Ritter

Berlin (dpa/tmn) - Ob auf Pasta oder im Salat: Die italienische Küche kommt nicht ohne Hartkäse aus. Doch wie gut sind Parmesan und Grana Padano wirklich? Die Stiftung Warentest hat nachgeprüft.

Es muss nicht immer Parmigiano Reggiano sein. Auch Grana Padano ist durchaus schmackhaft. Bei einer Untersuchung von 20 verschiedenen italienischen Hartkäseprodukten durch die Stiftung Warentest erhielten 5 Parmigiano-Reggiano-Produkte und 7 Grana-Padano-Sorten die Note "gut". Der Rest schnitt "befriedigend" ab, berichtet die Zeitschrift "test" (Heft 10/2014).

Die Parmesan-Käse, die im Stück verkauft werden, wurden dabei meist besser bewertet als fertig geriebene Produkte. Die Preise der untersuchten Waren liegen zwischen 1,13 Euro und 4,75 Euro pro 100 Gramm.

Die Tester untersuchten die Produkte auch auf mögliche Schadstoffe. Der Grund: Im Sommer hatten Experten in Italien krebserregende Aflatoxine in Parmesan entdeckt. Ursache für diese Schimmelpilzgifte war den Angaben nach vermutlich verschimmelter Mais, den die Kühe gefressen hatten.

In den untersuchten Produkten konnten die Tester aber keine Belastung finden. Auch für andere Schadstoffe wie Weichmacher oder verbotene Farb- und Konservierungsstoffe gab es Entwarnung.

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