Hamsterkugeln bedeuten für Tiere oft Stress und Schmerzen

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Stress und Schmerzen: Weil sich Hamster aus ihren Laufkugeln nicht selbst befreien können, kann es sogar zu Verletzungen kommen. Foto: Uwe Anspach

"Wie im Hamsterrad" fühlen sich Menschen mit Burnout-Erscheinungen. Noch stressiger wäre die Hamsterkugel - denn die ist sogar für das Tier gefährlich und kann im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Bramsche (dpa/tmn) - Hamsterkugeln - auch Joggingbälle genannt - sind auf den ersten Blick vielleicht eine Art schickes Laufrad. Jedoch bedeuten sie für das Tier Stress und eine hohe Verletzungsgefahr, wie die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz erläutert.

Der Hamster könne sich nicht selbst aus der Kugel befreien, und er hat Richtung und Geschwindigkeit der rollenden Kugel nicht unter Kontrolle. Da die meisten Hamsterkugeln aus transparentem Plastik sind, fehlt dem Tier oft jede Möglichkeit sich zurückzuziehen. Das habe mitunter zur Folge, dass es sich noch hektischer bewegt - und die Kugel somit erst recht ins Rollen bringt.

Dadurch erhöht sich auch das Risiko, dass sich der Hamster verletzt. Besonders schlimm ist es, wenn man eine solche Kugel inklusive Hamster irgendwo drauf legt - etwa auf einen Tisch - und diese dann herunter stürzt. Dabei kann sich ein Hamster sehr schwer verletzen oder sogar sterben.

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