Studierende rechnen mit Wohnortwechsel bei Berufseinstieg

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Kisten packen für den Job: In Ostdeutschland rechnen 40 Prozent der Studierenden damit, dass sie nach dem Abschluss umziehen müssen. In Westdeutschland sind es 37 Prozent. Foto: Bodo Marks

Hamburg (dpa/tmn) - Umziehen für den Job? Das scheint für viele Berufsanfänger in Deutschland inzwischen normal zu sein. Laut einer Umfrage rechnen viele damit, ihren Wohnort für eine Stelle wechseln zu müssen.

Beim Berufseinstieg sind viele Studenten flexibel, was den künftigen Arbeitsort angeht. In Ostdeutschland rechnen 40 Prozent fest damit, dass sie nach dem Studienabschluss innerhalb Deutschlands umziehen werden. In Westdeutschland sind es ähnlich viele (37 Prozent). Das hat eine Studierendenbefragung des Marktforschungsinstituts Research Now ergeben. Für eher wahrscheinlich, dass ein Umzug ansteht, halten es 37 Prozent in Ost- und 39 Prozent in Westdeutschland.

Wohin sich ein Umzug lohnt, beurteilen Studenten unterschiedlich. Von den Befragten sind zwei von drei (62 Prozent) der Auffassung, dass Bayern ihnen die besten Karriereperspektiven bietet. Häufig genannt werden außerdem Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Wenige Anhänger haben Thüringen (2 Prozent), das Saarland (1 Prozent) und Bremen (1 Prozent). Mehrfachnennungen waren möglich. An der Befragung im Auftrag der Unternehmensberatung Ernst & Young nahmen 4300 Studenten teil.

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