Katzenfutter: weder vegan oder vegetarisch

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Katzen brauchen eine fleischhaltige Ernährung, sagen Tierexperten. Foto: Martin Gerten

Vegetarische oder vegane Ernährung steht beim Menschen hoch im Kurs. Doch für Tiere sieht es anders aus. Experten raten bei Katzen zum Beispiel davon ab. Das hat Gründe.

Bramsche (dpa/tmn) - Halter sollten ihre Katze nicht vegetarisch oder gar vegan ernähren. Die Tiere könnten pflanzliche Nahrung nur bedingt verwerten und seien auf bestimmte Substanzen aus tierischen Produkten angewiesen, erläutert die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) in Bramsche.

Zu diesen Substanzen gehöre beispielsweise die essenzielle Aminosäure Taurin. Ein Mangel könne bei Katzen zu Erblinden und Herzproblemen führen. Auch die für sie sehr wichtige Arachidonsäure nehmen Katzen über tierische Produkte auf.

Das Problem: Man sollte auch nicht versuchen, die Katze erstmal fleischlos zu ernähren. Denn wenn sie sich daran gewöhnt hat und dann Mangelerscheinungen bekommt, könnte sie das neue, unbekannte Futter verweigern. Das könne lebensgefährlich sein, warnen die Experten der TVT. Auch Futterzusätze seien kein Ersatz für eine artgerechte Ernährung.

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