Kinder gucken Realityshows besser nicht alleine

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Sendungen wie "DSDS" sind emotional stark aufgeladen und eignen sich laut Jugendexperten nicht für Kinder unter 16 Jahren. Foto: Henning KaiserJ

Berlin (dpa/tmn) - Sendungen wie das "Dschungelcamp", "Der Bachelor" oder "DSDS" werden auf dem Schulhof oft viel diskutiert. Verpassen wollen viele Kinder und Jugendliche die Sendungen auf keinen Fall. Eltern sollten jedoch beim Fernsehabend dabei sein.

Die Reality-Formate bedienen sich meist drastischer Mittel, um Emotionen bei den Zuschauern zu wecken. Als Erstes fragen Eltern ihr Kind am besten, warum es die Show unbedingt sehen möchte, rät Kristin Langer von der Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht". Dann können sie die Hintergründe besser einschätzen: Geht es nur darum, mitreden zu können, um pure Unterhaltung oder darum, sich über andere lustig zu machen?

Mit älteren Kindern schauen Eltern die Sendungen am besten gemeinsam an. Dabei können sie mit dem Nachwuchs über gezeigte Klischees und Inszenierungen reden. Für Jüngere unter 16 Jahren sind die Formate nicht geeignet. Meist starten sie auch erst nach 20.00 oder 22.00 Uhr. Am besten suchen Mutter und Vater für sie Alternativen aus dem Kinderprogramm raus.

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