Läusemittel nicht auf tropfnassen Haaren anwenden

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Bei der Behandlung mit einem Läusemittel sollten die Haare nicht zu nass sein. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa/tmn) - Haare mit einem Läusemittel behandeln und auskämmen: Im Kampf gegen Kopfläuse muss man einiges beachten. Mit der richtigen Behandlung und Pflege lässt sich das Problem gut in den Griff bekommen.

Verbraucher sollten Mittel zur Bekämpfung von Kopfläusen nicht auf tropfnassen Haaren anwenden. Bei zu nassen Haaren wird das Präparat stark verdünnt und erzielt deshalb nicht den gewünschten Effekt, erklärt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Läuse oder Nissen können manchmal auch überleben, wenn das Produkt zu kurz einwirkt oder es ungleichmäßig oder unzureichend aufgetragen wird.

Nach acht bis zehn Tagen müssen Patienten die Anwendung wiederholen, um alle Lebensstadien der Parasiten zuverlässig abzutöten. Außerdem sollten Betroffene die Haare regelmäßig mit einem speziellen Kamm auskämmen, der Einsatz einer Pflegespülung kann diesen Vorgang erleichtern. Entgegen der häufigen Annahme spielt die Hygiene bei der Übertragung von Kopfläusen keine Rolle.

Informationen zu Kopfläusen vom RKI

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