Nicht von Hundert auf Null: Ruhestand gut vorbereiten

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Wer in Rente geht, hat plötzlich viel freie Zeit. Damit die Tage nicht zu eintönig werden, suchen sich Ruheständler am besten ein Hobby oder ein Ehrenamt. Foto: Felix Kästle

Viele ältere Arbeitnehmer freuen sich schon auf den Ruhestand. Doch nicht jeder kommt tatsächlich gut damit zurecht, von heute auf morgen keinen Arbeitsalltag mehr zu haben. Der bessere Weg ist oft, sich aus dem Job "herauszuschleichen".

Baierbrunn (dpa/tmn) - Um sich auf den nahenden Ruhestand vorzubereiten, sollte man nicht bis zum letzten Tag voll durcharbeiten. Wer sich von Hundert auf Null umstellen will, macht sich die Veränderung besonders schwer.

Deshalb sollte man frühzeitig die Stunden reduzieren - Altersteilzeit sei eine gute Möglichkeit. Darauf weist die Zeitschrift "Senioren Ratgeber" auf ihrer Homepage hin. Auch was das Sozialleben angeht, schaut man sich idealerweise früh nach Kontakten außerhalb des Jobs um. Denn Kollegen seien keine Freunde, betont die Zeitschrift.

Wer in Rente geht, fällt oft in ein emotionales Loch. Der Beruf fülle viele voll aus. Im Ruhestand fehlt das plötzlich. Gegensteuern kann man mit einer guten Vorbereitung - und einer sinnvollen Beschäftigung: Etwa mit einem Ehrenamt oder einer gemeinnützigen Arbeit, rät die Zeitschrift.

Bericht Senioren Ratgeber

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