Stressige Zeit: Vorkochen hilft stillenden Müttern

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Gulasch und Geschnetzeltes: Solche Gerichte schmecken am nächsten Tag noch besser, daher lohnt es sich gleich etwas mehr zu kochen.

Bonn - Die Zeit des Stillens ist keine leichte. Ständig benötigt das Baby Aufmerksamkeit. Da bleibt wenig Zeit zum Kochen. Kann auch der Partner diese Aufgabe nicht übernehmen, hilft es, das Essen vorzukochen, also gleich eine Portion für den nächsten Tag.

Die erste Zeit nach der Geburt bringt viele neue Herausforderungen mit sich, unter anderem das Stillen. Zu Beginn braucht es dafür meist viel Zeit und Ruhe. Gleichzeitig brauchen stillende Mütter viel Energie für die Milchproduktion und sollten regelmäßig essen. "Der Idealfall ist natürlich, wenn in dieser Zeit Familienmitglieder oder Freunde zum Beispiel beim Essen kochen helfen können", sagt Prof. Claudia Hellmers. Sie ist Hebammenwissenschaftlerin im Netzwerk Gesund ins Leben. Selbstverständlich sollte auch der Partner seinen Beitrag im Haushalt leisten.

Gibt es diese Hilfe nicht, lässt sich häufig etwas vorkochen. Zum Beispiel also gleich die doppelte Portion Nudeln kochen, um am nächsten Tag noch etwas übrig zu haben. Und wer zu viele Kartoffeln, Nudeln oder Reis gekocht hat, kann sie im Kühlschrank aufbewahren und daraus am nächsten Tag zum Beispiel Aufläufe oder Salate zubereiten. Zur Not tun es auch mal Fertiggerichte. Die lassen sich mit frischen und fettarmen Zutaten leicht aufpeppen.

dpa

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