Lilien kommen im November in die Erde

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Lilien kommen bereits im Herbst in die Erde, damit sie in der folgenden Gartensaison prächtig blühen. Das ist je nach Sorte - hier eine Türkenbundlilie - zwischen Mai und September. Foto: Andrea Warnecke

Sie gehören sicher zu den schönsten Garten-Zierden: die Lilien. Damit sie im Sommer aufblühen, müssen sie rechtzeitig gepflanzt werden. Hier gilt es, auf die verschiedenen Lilien-Arten zu achten.

Berlin (dpa/tmn) - Spektakuläre Blüten und ein oft intensiver Duft zeichnen Lilien (Lilium spec.) aus. Wer die prachtvollen Blumen nicht nur in der Vase, sondern auch im eigenen Garten genießen möchte, sollte sie im November pflanzen.

Einzige Ausnahmen: Madonnen- und Tigerlilien kommen schon im August in die Erde, wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin erklärt.

Die Standortwahl ist heikel: Lilien haben zwar gerne die Blüte in der Sonne, bevorzugen aber schattige Kühle im Wurzelbereich. Deshalb wachsen sie besonders gut zwischen anderen niedrigen Pflanzen. Der BDG empfiehlt eine Kombination mit Bodendeckern wie Storchschnabel, Purpurglöckchen oder Elfenblumen.

Für die Zwiebeln wird ein etwa 25 Zentimeter tiefes Loch ausgegraben. Es wird zur Hälfte mit einem Gemisch aus der ausgehobenen Erde, Sand und Kompost im Verhältnis 1:1:1 aufgefüllt. Dann erst folgen die Zwiebeln mit einem Abstand von 25 bis 30 Zentimetern zueinander, die restliche Erdmischung bedeckt sie.

Je nach Art und Sorte zeigen sich im kommenden Jahr zwischen Ende Mai und September die prachtvollen Blüten.

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