Der Sanddorn ist vielseitig einsetzbar

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Der Sanddorn ist als Obstpflanze sehr wertvoll: Seine Früchte enthalten viele Vitamine und Mineralien. Foto: Andrea Warnecke

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist Heckenpflanze, Wildobst und Vogelnährgehölz in einem. Daneben ist die vielseitig einsetzbare Pflanze auch noch relativ anspruchslos.

Der Sanddorn ist sehr genügsam, was den Standort angeht: Sandig bis lehmig und gut durchlässig sollte er sein, sehr viele Nährstoffe im Boden braucht das Strauchgewächs aber nicht. Einzig stauende Nässe und Schatten verträgt der Sanddorn nicht gut. Das teilt die Bayerische Gartenakademie mit. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Gut ist, ihn großzügig zu setzen, weil er sich über Wurzelausläufer ausbreitet.

Wer Früchte ernten will, muss eine Besonderheit beachten: Der Sanddorn ist zweihäusig. Es braucht also zumindest eine weibliche und eine männliche Pflanze - mit Ausnahme der Sorte "Friesdorfer Orange", die als selbstfruchtbar gilt. Die Früchte des Sanddorn sind reich an Vitaminen, besonders dem Vitamin C, Mineralien und Spurenelementen wie Bor, Eisen und Mangan. Sie sind direkt vom Strauch gepflückt genießbar, werden aber häufig zu Gelees oder Marmeladen verarbeitet.

Ein Tipp zur Ernte: Am besten schneiden Hobbygärtner die früchtetragenden Zweige ab und frieren sie dann einige Tage ein. Danach kann man sie einfach abschütteln - so erspart man sich das Hantieren um die Dornen herum, die der Sanddorn hat.

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