Der Umwelt zuliebe bei Kleidung zu Biobaumwolle greifen

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Kleidung aus Biobaumwolle kann man mit gutem Gewissen tragen. Foto: OTS.Bild/hessnatur

Berlin (dpa/tmn) - Umweltbewusste Kunden achten bei Kleidung am besten auf biologisch statt konventionell produzierte Baumwolle. Denn der Wasserverbrauch ist in der Bekleidungsindustrie ein großes Problem.

Für die Aufzucht von Baumwolle für ein durchschnittliches Shirt werden 2700 Liter Wasser benötigt, für ein Kilogramm Baumwolle sind im Schnitt 11 000 Liter Wasser nötig, erläutert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Eine volle Badewanne fasst im Schnitt 140 Liter.

In der Summe sei die Baumwollproduktion für 2,6 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs verantwortlich, 73 Prozent der weltweiten Baumwollproduktion stamme von bewässerten Feldern. Biobaumwolle sei eine Alternative: Laut BUND zeigt eine Studie zum Ressourcenverbrauch, dass in einem Kilogramm Bio-Baumwolle nur halb so viel Wasser steckt wie in derselben Menge des konventionell gewachsenen Materials.

Download Broschüre "Ressourcen schützen und respektvoll nutzen!" (pdf)

Themenseite zur Ressourcennutzung des Umweltbundesamtes

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