Gegen Gerüche: 60-Grad-Waschgang in der Maschine

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Wäsche kann den Geruch der Waschmaschine annehmen. Daher sollte man sie direkt nach Ende des Programmdurchlaufs herausnehmen und aufhängen. Foto: Florian Schuh

Ab und an kann es muffig und abgestanden aus der Waschmaschine riechen. Daran schuld ist oft ein Biofilm, der sich bildet, wenn man nicht regelmäßig mit hohen Temperaturen wäscht. Dabei ist das heute nicht mehr notwendig, um die Kleidung sauber zu bekommen.

Berlin (dpa/tmn) - Gerüche in der Waschmaschine können daran liegen, dass sich im Innenraum ein Biofilm aus Bakterien und Pilzen gebildet hat. Daher rät das Forum Waschen in Frankfurt, ein- bis zweimal monatlich das 60-Grad-Programm laufen zu lassen und ein Voll- oder Universalwaschmittel zu nehmen.

Dieses enthält Bleichmittel, die die Ablagerungen zerstören. Die Alternative ist, Fleckensalze mit Bleichmitteln auf Sauerstoffbasis zusätzlich zum Waschmittel zu verwenden.

Eigentlich ist es heute in der Regel nicht mehr nötig, mit höheren Temperaturen wie 60 oder 90 Grad zu waschen. Die Reinigungsmittel und Waschprogramme sind so gut entwickelt, dass sie normalen Schmutz auch mit 30 oder 40 Grad, teils schon mit 20 Grad gut schaffen. Und das spart natürlich auch Geld. Bei höheren Temperaturen sollten allerdings Haushalte mit einer an einer ansteckenden, meldepflichtigen Krankheit leidenden Person waschen.

Damit die Wäsche Gerüche aus der Trommel nicht aufnimmt, sollte sie auch möglichst rasch entnommen und zum Trocknen aufgehängt werden, erklärt das Forum Waschen. Dann bleiben Tür oder Deckel der Maschine offen, auch die Schublade mit der Einspülkammer wird etwas herausgezogen. So kann Feuchtigkeit entweichen, und die Maschine trocknet innen aus. Das verhindert auch die Bildung von Keimen, da diese es gerne feucht haben.

Außerdem sollte man die Einspülkammer und deren Aufnahmeschacht einmal pro Monat von Waschmittelresten und Staub säubern. Auch das Gummi am Bullauge braucht regelmäßig eine Reinigung. 

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