Gehölze im Winter: Frostschutz heißt Sonnenschutz

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An sonnigen Tagen kann der Stoffwechsel von Gehölzen in der Winterruhe angekurbelt werden - dann drohen Frostschäden in der Folgenacht. Foto: BdB

Sonne im Winter ist schön und tut uns Menschen gut. Gehölze dagegen können in der kalten Jahreszeit durch das warme Licht auch Schaden nehmen. Man kann sie aber schützen.

Berlin (dpa/tmn) - Frostschutz für Gehölze im Garten bedeutet zugleich, sie vor zu starker Sonneneinstrahlung im Winter zu schützen. Denn während einer längeren Frostperiode fahren Pflanzen ihren Stoffwechsel auf ein Minimum herunter.

An sonnigen Tagen steigt die Temperatur so stark im Vergleich zur Nacht an, dass der Stoffwechsel angekurbelt wird. Wird es dann nachts wieder bitterkalt, drohen Frostschäden. Das erklärt Michael Koop, Mitglied im Bund deutscher Baumschulen (BdB) in Berlin. Daher müssen Hobbygärtner den Wurzelbereich der Pflanzen vor den Sonnenstrahlen schützen, etwa mit einer Schicht Laub.

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